function buttonhistoadolphedegalhau(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
	  '<h3 class="nurcencol">Spuren der Vergangenheit – Die Grabstätte von Adolphe de Galhau</h3>' +
    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/grabstaette_adolphe_de_galhau.jpg width="240" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,240)" ' + 
    '<br><br>Antike Formen wie etwa die auf den Grab-<br>pfosten zu sehenden umflorten Urnen stehen<br>nicht nur für konfessionelle Neutralität<br>auf dem Friedhof, sondern vor allem für<br>Schönheit und Zeitlosigkeit.<br></p>' +
    '<p>Während der Großteil der Wallerfanger Bevölkerung sich in Reihengräbern beerdigen ließ, erwarb die wohlhabende Oberschicht große Familiengrüfte und ließ sich dort, ihrem Repräsentationsbedürfnis entsprechend, eindrucksvolle Grabanlagen errichten. Vor allem diese historischen Zeugen großbürgerlicherer Erinnerungskultur prägen teilweise das heutige Erscheinungsbild des Friedhofs von Wallerfangen.</p>' +
    '<p>Die Gruft der Familie de Galhau liegt unmittelbar vor der der Familie von Papen, am Ende einer Reihe kleinerer Grabplätze. Der Galhau’sche Begräbnisplatz wurde vermutlich 1856 erstmals belegt. Er ist von dem gleichen, gut erhaltenen, gusseisernen Gitter eingefasst, wie derjenige mit der Gruft der Familie Villeroy etwas weiter südlich: die Pfosten sind mit fein geschnittenen, umflorten Urnen verziert. Das Grabmal selbst ist eine etwa 4 Meter hohe, sechseckige Säule in dreiteiliger Obeliskenoptik auf einem sechseckigen Aufsatz. Seit der Renaissance finden wir das Obeliskenthema in mannigfacher Form als Schmuckelement der Grabarchitektur von bedeutenden Personen wieder. Der Obelisk war das auf den Himmel weisende Zeichen des ägyptischen Sonnengottes Re. Im christlichen Symboldenken versinnbildlicht er Jesus Christus als „Licht der Welt“ und Sieger über die Finsternis.</p>' +
    '<p>Das ganze Monument auf dem Galhau’schen Grab wurde in einem Stück aus Carraramarmor gehauen. Die betont schlanke, überhöhte Gestalt gibt dem Grabmal eine gewisse statische Ruhe und damit auch dem Auge ein ruhiges Bild. Die unrestaurierte Säule zeigt sich in verwitterter Blässe, so dass der edle Stein nicht mehr zu erkennen ist. Die Vorderseite trägt die Inschrift: „Sépulture / de la / Famille / de Galhau“. Auf den übrigen fünf Seiten der Säule sind die Eltern des Adolphe de Galhau, er selbst mit Ehefrau Léonie und die Schwester Henriette genannt.</p>' +
    '<p>In der unterirdisch ummauerten, flachen Grabkammer auf gestampftem Erdboden liegt die für Wallerfangen bedeutendste Persönlichkeit bestattet. Die Eltern waren Henry Fulbert de Galhau und Sophie Villeroy. Adolphe wurde 1814 auf Niederhoffen geboren, einem spätmittelalterlichen Landgut, das an Stelle des heutigen Papenschen Parks errichtet lag. Er studierte Landwirtschaft in der Schweiz und Keramikfertigung in Paris. 1840 heiratete er Léonie Villeroy, seine Cousine. Sie war, wie er, ein Enkelkind des Steingutfabrikgründers Nicolas Villeroys (1759-1843).</p>' +
    '<p>Adolphe de Galhau wurde dadurch, dass er in fortschrittlichster Weise soziale Neuerungen durchsetzte und die auch mit seinem beträchtlichen Privatvermögen unterstützte, der wohl größte Wohltäter von Wallerfangen. Auf seine Initiative gehen folgende Maßnahmen und Einrichtungen zurück: Die Gründung eines Armenvereins, die Sophienstiftung, das Krankenhaus, die Erbauung des Rathaus- und Schulensembles auf der Adolpheshöhe, die Neuanlage von Straßen und Sozialwohnungen und die maßgebliche Finanzierung der heutigen Pfarrkirche. Anstelle von Niederhoffen ließ Adolphe ein neues Schloss errichten, dessen dreiflügeliger Wirtschafsbau heute noch erhalten ist. Um das Schloss ließ er einen in seiner Zeit berühmten Englischen Garten anlegen, der heute als Papenscher Park zu den schönsten Parks des Saarlandes zählt. Adolphe de Galhau starb 1889 kinderlos, vermachte seinen Namen jedoch Ernest Villeroy (de Galhau), Wallerfangen und René von Boch (de Galhau), Mettlach.</p>' +
    '<p>Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
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    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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    '</div>' + 
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