/* ************************************************************************** */
function buttonhistofriedhofskreuz(){
	var elem = document.getElementById('id-mitte'); 
	  elem.innerHTML =
/* -------------------------------------------------------------------------- */
    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h2 class="h2">Das Friedhofskreuz von Wallerfangen</h2>' +    
/* -------------------------------------------------------------------------- */ 
    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/friedhofskreuz.jpg width="160" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,160)" ' + 
    '<br><br>Ein Kleinod der historistischen<br>Formensprache: Wallerfangen<br>besitzt das zweitälteste und<br>wohl auch bemerkenswerteste<br>Friedhofskreuz mit Corpus in<br>weitem Umkreis.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">I</span>n Wallerfangen lohnt sich ein Abstecher auf den alten Teil des Friedhofs. Dort, hinter dem zweiten Eingang von links, fällt der Blick auf ein stattliches, etwa 4 m hohes Friedhofskreuz, das zu den ältesten Monumenten dieses Friedhofs gehört. Es steht auf einer Wegekreuzung und ist mit seiner Vorderseite zur Straße und also dem Eintretenden zugewendet. Es wurde nach einem Datum in der Bodenplatte 1856 aufgestellt, also drei Jahre nach Ingebrauchnahme des Friedhofs.</p>' +
    '<p>Das hoch aufragende Kruzifix steht auf einem altarförmigen Sockel und präsentiert einen sandsteinernen Kreuzesschaft mit einem in Terrakotta gegossenen, frühen Corpus. Um den Kreuzpunkt sind die Balken durch Streben miteinander verbunden, so dass sich ein großflächiger Hintergrund für das Haupt Christi ergibt. Der Corpus wurde in Mettlach gegossen und entstammt derselben Schablone wie der für das 1865 errichtete Missionskreuz in Niedaltdorf. Auf der Vorderseite des Altarsockels steht der lateinische Vers „Apud Dominum misericordia et multa apud eum redemtio“ (Psalm 130, Vers 7), der übersetzt lautet: „Beim Herrn ist Huld und bei ihm ist reiche Erlösung und Fülle“.</p>' +  
    '<p>Der Corpus wird in beruhigtem Zustand gezeigt, Christus ist bereits verstorben. Die Füße stehen nebeneinander auf einer kleinen Konsole, doch das linke Bein ist leicht vorgeschoben. Die Arme sind fast waagerecht ausgebreitet, das Haupt nach rechts geneigt, die Augen geschlossen. Der Ausdruck der Plastik ist von besonderer Art, deren Wertvolles in der Vermeidung jeglichen Muskelspieles liegt. Obwohl natürlich wirkend, ist die Hautoberfläche außerdem noch leicht geglättet gegeben. Dies alles verleiht der Figur eine Aura von Ruhe, Stille und Sanftmut, die auf einem Friedhof tröstlich wirkt. Das Haupt entspricht dem ästhetischen Empfinden des 19. Jahrhunderts: es ist schön, edel und gleichmäßig. Bart und Haartracht sind herausgestellt historisierend gebildet. Die Dornenkrone war scharf und spitzig aus Eisen gearbeitet und ist verloren gegangen. Das Lendentuch ist auffallend groß und fällt in kunstvollen Falten herab, den Körper dezent verhüllend.</p>' +  
    '<p>1950 veranlasste die Gemeinde eine Restaurierung des Corpus, weil dessen Beine bis zum Lendentuch zertrümmert waren. In Mettlach fertigte man die Teile originalgetreu nach, allerdings ohne die Nagelung der Füße, die in Niedaltdorf mit den Stigmata noch zu sehen sind. Der Corpus von Wallerfangen verdeutlicht die schlichte und selten erhaltene Friedhofsplastik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese schon maschinell gefertigte Skulptur unterscheidet sich von der Massenware des späten 19. Jahrhunderts durch ihren natürlichen physiognomischen Charakter und ihre meist gedrungene Proportion.</p>' +  
    '<p>Ein Blick in die Nachbarschaft lehrt, dass die Formensprache der großen Kreuzesskulptur sich in jüngerer Zeit vielgestaltig entwickelt hat. Das Hauptthema des Corpus am Friedhofskreuz von Saarlouis (1773) beispielsweise ist die Darstellung des leidenden und erniedrigten Gottes, der gequält und gedemütigt am Kreuze hängt, hingegen die Skulptur vom Missionskreuz von Beaumarais (1888) die Sehnsucht nach Schönheit und Vollkommenheit porträtiert. Zwischen dem neoromanisch anmutenden Leib des Alt-Saarlouiser Christus und der neuen warmen Charakterisierungskunst des Corpus von Wallerfangen liegt mehr als nur der knappe Weg eines fast ganzen Jahrhunderts.</p>' +  
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
/* -------------------------------------------------------------------------- */
   '';
   }
/* **********   E N D E   *************************************************** */    