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function buttonhistokaiserlinden(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h2 class="h2">Das Wegkreuz von Rammelfangen unter Kaiserlinden</h2>' +    
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/kaiserlinden.jpg width="180" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,180)" ' + 
    '<br><br>Von der Kaiserzeit zur Neuzeit. Die<br>Kaiserlinden von Rammelfangen mit<br>Wegkreuz und Hinweistafel.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">D</span>as schlichte aber formschöne Wegkreuz am Ende der Waldstraße wurde neben einem Rastplatz, im Schatten einiger im Halbkreis stehender alter Laubbäume aufgestellt. Bei den hohen, dunkel überhängenden Bäumen handelt es sich um vier stattliche Kaiserlinden, die anlässlich der Kaiserkrönung von König Wilhelm I. gepflanzt wurden.</p>' +
    '<p>Das Kreuzdenkmal besteht aus einem ehemaligen Grabstein der Familie Dutt vom Gisinger Friedhof. Die schöne Formensprache und das hohe Alter des Steins bestimmen seinen kunsthistorischen Wert. Alois Dutt, in den 1950er Jahren Ortsbürgermeister von Rammelfangen, ließ das Wegkreuz hier aufstellen. Die in rotem Sandstein gehauene Grabstele ist ein typisches Werk der 1880er Jahre. In den Kanten sind feine Säulchen mit Basen und stilisierten Blattkapitellen eingearbeitet. Eine reiche Profilierung säumt das rundbogige Schriftfeld, das ursprünglich eine Platte mit den Namen der Verstorbenen trug. Dreispitzige Blüten füllen die Flächen (Zwickel) rechts und links zwischen Rundbogen und Säulenkapitellchen. Die ausgesprochen feine Steinmetzarbeit lässt an das Heffinger Kreuz in Oberlimberg denken, das von den Brüdern Wegener in Fremersdorf gefertigt wurde.</p>' +  
    '<p>Der Rammelfanger Stein ist jedoch nicht signiert. In das Feld wurde lediglich folgender Text eingraviert: „O CRUX AVE ERRICHTET ZUR EHRE GOTTES 1955“. Auf der schweren, am Rand mehrfach profilierten Abdeckplatte wirkt das bronzene Kruzifix proportional zu klein. Es wäre angemessener, wenn hier ein steinernes Kruzifix aufgestellt würde. Doch Alois Dutt besorgte bereits drei Mal ein neues Kruzifix, da die vorherigen wiederholt gestohlen wurden.   </p>' + 
    '<p>Die Kaiserlinden standen im gesamten Reichsgebiet ab 1880 an landschaftlich hervorgehobenen Plätzen. Das Interesse der neuen Reichsregierung an dem Pflanzprogramm gehörte zu einem „psychologischen“ Maßnahmenbündel und findet sich vor allem im Kontext der Reichsgründung von 1871 und der Stärkung des vaterländischen Bewusstseins wieder. Deutschland war bis in die Zeit Bismarcks kein Zentralstaat wie Frankreich oder England, sondern ein Zusammenschluss von über 300 souveränen Königreichen, Herzogtümern, Grafschaften und freien Reichsstädten. Die Festigung des erwünschten Nationalgedankens bedingte den Ausbau des Kultes um Kaiser und Reichsgründung. Bis in die Zeit des ausgehenden Kaisertums war die Anhänglichkeit der Bevölkerung an das wilhelminische Herrscherhaus derart groß, dass nationale Feiertage mit Eifer gerade unter Kaiserlinden begangen wurden (z.B. Sieg von Sedan, die Kaiserkrönungen und Kaisergeburtstage).</p>' + 
    '<p>Man muss nicht eigens darauf hinweisen, welche historische Bedeutung die alten Kaiserlinden von Rammelfangen für unsere jüngere Geschichte haben. Landschaftliche Idylle verbindet sich hier mit gleich zwei Kulturdenkmälern. Die Stele des Wegekreuzes und die stattlichen Laubbäume sind stille Zeugnisse, die uns an die Zeit von 1871-1918 erinnern. Diese Epoche wäre im Bewusstsein der Bevölkerung wohl längst untergegangen, wenn nicht ihr Andenken durch das Aufstellen einer Hinweistafel bewahrt geblieben wäre.</p>' + 
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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