/* ************************************************************************** */
function buttonhistokeltenwall3(){
	var elem = document.getElementById('id-mitte'); 
	  elem.innerHTML =
/* -------------------------------------------------------------------------- */
    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h2 class="h2">Im tiefen Bauch der Keltenwälle (3)</h2>' +    
/* -------------------------------------------------------------------------- */ 
    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/keltenwall_3.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' + 
    '<br><br>Die Stirnseite des mächtigen<br>Keltenwalls II im Größen-<br>vergleich. Die rückwärtige<br>schiefe Ebene zum<br>Verteidigungskern ist<br>noch gut erhalten.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">Z</span>um Abschluss der Trilogie über die keltischen Befestigungswälle auf dem Limberg beschäftigen wir uns heute mit dem rekonstruierten Innenleben der Verteidigungsanlage am Beispiel des Teilstücks Wall II (siehe Abb). Es handelte sich um eine Technik des Fachwerkbaus, die für die frühe Zeit (7.-1. Jh.v.Chr.) als architektonisch Meisterleistung anzusehen ist. Dabei wurde ein Fachwerk aus Holzstämmen und –Balken aufgebaut und dessen Zwischenräume mit Steinen und Schutt verfüllt. Der Vorteil einer Wehranlage, die auf diese Weise konstruiert wurde, war die Stabilität gegenüber Angreifern, die mit Rammen die Anlage aufbrechen wollten. Der Fachwerk-Bau verlieh der Mauer eine Zähigkeit und Stabilität, die denen von reinen Steinanlagen weit überlegen war. Während die Stabilität der Steinmauern, die ohne Mörtel miteinander verbunden wurden, darin lag, dass die Last den Steinen wechselseitig Halt auf nur kurzer Reichweite gab, leiteten die Balken innerhalb des Fachwerks die Last auf längere Reichweite weiter. Dies bewirkte, dass auch bei größeren Ramm- oder Feuerschäden die Mauer nicht zusammenbrach. So wurden Brechen vermieden, die Angreifern das Eindringen in die Verteidigungsanlage ermöglichten.</p>' +
    '<p>Die von den Kelten entwickelte „Fachwerk“-Mauer war kriegstechnisch raffiniert und in ihrem Konzept so nachhaltig, dass 22 Jahrhunderte später der französische Festungsbaumeister Vauban auf einen Teil dieses Erbes zurückgriff: Der angreifende Feind wurde von einem breiten tiefen Graben und der mächtigen glatten Mauer mit einer Krone von bis zu 3 m Breite aufgehalten. An der Rückseite der Verteidigungsmauer befand sich in den meisten Fällen eine Erdrampe. Diese war entlang der Befestigung als schiefe Ebene aufgeschüttet. Über diesen Zugang konnten die Bewohner der Burg die Mauerkrone an jeder beliebigen Stelle blitzschnell erreichen. Die Verteidiger waren so in die Lage versetzt, ihre Kräfte ohne großen Aufwand dort zu bündeln, wo gerade ein Angriff erfolgte. Auch schwereres Kriegsgerät konnte über die Rampe bewegt und flexibel und punktgenau gegen den Angreifer eingesetzt werden. Die schiefe Ebene zum Verteidigungskern hin bot ein optimales strategisches Defensivinstrument für frühgeschichtliche Volksgemeinschaften, die ihre Auseinandersetzungen mit überraschend wenigen Akteuren auszufechten gezwungen waren.</p>' +
    '<p>Was auf der einen Seite die Stabilität der keltischen Anlage ausmachte, führte andererseits zum langfristigen Verfall der Wälle, was auf dem Limberg trefflich zu sehen ist: Als das Holzfachwerk verrottete, fiel die gewaltige Mauer in sich zusammen und die verfüllten Steine und der Schutt lösten das Werk in einen Erd- oder Steinwall auf. Bekannte Beispiele von Wehranlagen der Kelten in Fachwerkbauweise sind neben der Anlage auf dem Limberg der Ringwall von Otzenhausen, die Anlage von Kastel b.Freudenburg, die heute mitten durch den Ort verläuft und die Wehranlage auf dem Titelberg in Luxemburg.  </p>' +
    '<p class="untertitel_l">TText und Bild: Rainer Darimont, Tel: 06831-62843</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
/* -------------------------------------------------------------------------- */
   '';
   }
/* **********   E N D E   *************************************************** */    