function buttonhistoleidingen1(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
	  '<h3 class="nurcencol">Spuren der Vergangenheit - Leidingen (1)</h3>' +
    '<div width="240px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/leidingen1.jpg width="240" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,240)" ' + 
    '<br><br>Durch Leidingen verläuft die sonderbarste<br>Staatsgrenze in Europa. Rechte Straßenseite<br>Frankreich, linke Straßenseite Deutschland.<br></p>' +
    '<p><span class="nurfett">Der geteilte Ort:</span> Der Saargau um Leidingen ist ein beeindruckendes Stück Erde. Seine ländlichen Gefilde ziehen sich so anmutig dahin, dass das Auge über Anhöhen, Hänge und Täler schweift, ohne über einen einzigen Felsen zu straucheln. Die sanften Neigungen und Schwünge sind landschaftstypisch für den Saargau, der mit seinen Muschelkalkflächen geologisch den östlichen Abschluss des großen Pariser Beckens bildet. Auf der Höhe am Zöllnerweg hat man den schönsten Blick über die flachwellige Landschaft, über die mitunter Haufen von Saatkrähen wie Kohlebrocken in der Luft herumwirbeln. Die Täler sind nicht tief eingeschnitten, sondern eher muldenförmig flach ausgebildet. Der Ihner Bach schlängelt sich bei relativ geringem Gefälle durch die Aue. Der größte Höhenunterschied in diesem Gelände beträgt ungefähr 100 m. Der Muschelkalk kennt hier keine Staatsgrenzen. Hüben wie drüben liegen die Ammonshörner am Boden, hängen die Misteln an den Bäumen – ein stilles Land, in dem selbst die beiden Kirchtürme von Leidingen wie Spielzeuge wirken.</p>' +
    '<p>Bemerkenswert ist dieser geteilte Ort. Verläuft die Grenze doch mitten auf der Dorfstraße. Über 200 Jahre hinweg haben die Einwohner des französischen und deutschen Teils der Gemeinde die unterschiedlichsten Wirkungen der Staatsgrenze erfahren: Verbindendes einerseits und Trennendes andererseits. Wenn die Französisch-Leidinger aus ihren Häusern auf die Straße gehen, und wenn die Deutsch-Leidinger von der anderen Straßenseite her auf die Straßenmitte gekommen sind, ja dann hat jeder – nach einem Wort von Fred Oberhauser - seine Grenze direkt vor der Nase.</p>' +
    '<p>Ursprünglich reichte das französische Königreich bis an die Saar. Erst nach den Napoleonischen Kriegen erfolgte die Teilung des Ortes. Der größere östliche Teil des Dorfes fiel 1815 an Preußen und der kleinere westliche Teil an Frankreich. Es gab zwar nachträgliche Grenzregulierungen (1829) zwischen den beiden Staaten, aber leider führten sie nicht zur Vereinigung. Die zahlreichen Grenzsteine mit der Jahreszahl 1830 erinnern daran.</p>' +
    '<p>Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 wurden die beiden Ortsteile wieder vereint, bis am Ende des ersten Weltkrieges die alte Trennung wieder hergestellt wurde. Die hielt zunächst bis 1939 an. Bis 1943 war man dann nach dem deutschen Überfall auf den französischen Nachbarn wieder gemeinsam deutsch. Danach erfolgte die bis heute gültige Teilung, die jedoch in jüngerer Zeit durch die in der EU geltenden Freizügigkeitsregeln ihre Nachteile weitgehend verloren hat. Dennoch bestehen Umständlichkeiten: Die 30 Personen aus Französisch-Leiding haben öffentliche Einrichtungen in Lothringen aufzusuchen, die 190 Personen aus Deutsch-Leidingen im Saarland. Es gibt unterschiedliche Zuständigkeiten für zwei Kirchen, Postverwaltungen, Schulen usw. – aber seit 2007 immerhin nur eine Kläranlage.</p>' +
    '<p>Die Demarkationslinie von Leidingen ist eine geographische und zugleich politische Grenze, die Deutschland und Frankreich immer noch trennt und verbindet. Sie ist das große Thema der ganzen Landschaft und stellt einen einzigartigen, geradezu widersprüchlichen Zustand im europäischen Staatenbund dar.</p>' +
    '<p>Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
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    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
    '<br>' + 
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