function buttonhistoleidingen2(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
	  '<h3 class="nurcencol">Spuren der Vergangenheit - Leidingen (2)</h3>' +
    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/leidingen2.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' + 
    '<br><br>Die Architekturformen der<br>Kirche St. Jeanne D Arc<br>in Französisch-Leiding sind<br>von geradezu skulpturaler<br>Schönheit. Die Rückseite in<br>einfachster Betonoptik ist<br>hingegen nicht zum Anbeißen.<br></p>' +
    '<p><span class="nurfett">Schauplätze der Ortsgeschichte:</span> Unten am Ihner Bach beginnt die Erforschung des historischen Leidingens, das eine erste Erwähnung im Jahre 893 als „Detoltingos villa“ findet und dessen Ortsbezeichnung „Leydingen“ man aus der Schenkungsurkunde der Gräfin Jutta von Lothringen (1030) kennt.</p>' +
    '<p>Jenseits des Gewässers steht ein Bildstock von 1730 in schlichtem Landstil und mit einem mutwillig beschädigten Corpus, der den Wanderer kopflos an die Unzulänglichkeiten von menschlichem Verhalten gemahnt. Mit dem Gang über die Brücke gelangt man an die ehemalige Leidinger Mühle. Ein Mauerstein trägt die Jahreszahl 1715 und ist mit dem Lothringerkreuz verziert. Das stilechte und liebevoll restaurierte Wohngebäude „Bettinger-Rolles“ von 1860 ist mit Kaltdach und formschönen Mezzaninen rechts angebaut und kennt weit und breit nicht seinesgleichen. Der romantische Platten- und Treppenweg führt hier hinauf in das deutsche Leidingen. Oben liegt auf dem Rand einer Hangstufe die Pfarrkirche St. Remigius mit einem für die Gegend untypischen Zwiebelturm. Die Haube ist von 1742, der untere Teil von 1550. Die heutige Pfarrkirche (1742) war ebenso wie die um 1030 erbaute erste Kirche Mittelpunkt der Dörfer Leidingen, Heiningen, Sermlingen, Schrecklingen und zeitweise Wölfingen. Ihr Hauptschiff ist ein einfacher Saal mit drei Fensterachsen und schmalem, dreiseitig schließendem Chor. Der auf der Westseite des Schiffes angebaute ältere Turm gibt der Kirche einen asymetrischen und interessanten Ausdruck. Allein dieses Anblickes wegen und wegen der schön abgestuften, geschieferten Haube lohnt ein Abstecher nach Leidingen. Hier oben beginnt der alte Ortsteil, gut zu erkennen an der geschlossenen Bauweise der Gebäude in der Hauptstraße.</p>' +
    '<p>Nach einer Rechtskurve gelangen wir an einen stattlichen Dreiseithof von 1630 mit straßenseitiger Mauer und Toreinfahrt. Die Buntsandsteingewände des Haupthauses links und ein überdachtes Burghäuschen erinnern an repräsentative Zeiten. Im 30-jährigen Krieg wurde Leidingen fast völlig zerstört. 1650 zählte der Ort noch 6 Haushalte. Die Abtei in Bouzonville war 1701 alleiniger Grundherr in Leidingen und unterhielt den Dreiseithof – auch Klosterhof genannt -, zu dessen Ländereien der Leidinger Wald und der fischreiche Ihner Bach gehörten. Ohne dass es auffällt, verlässt man an der nächsten Kreuzung das deutsche Leidingen und betritt den lothringischen Teil, die neutrale Straße. Zwei große Grenzsteine (1830) sind „amtliche“ Merkmale des Grenzverlaufs.</p>' +
    '<p>Bleibt noch die Schönheit der geschichtlichen Sehenswürdigkeit von Französisch-Leiding zu preisen. Der romantische Auftakt der Grenzüberschreitung heißt „L église St. Jeanne D Arc“. Das Gotteshaus wurde von 1934-39 wegen der Saarabstimmung („Heim ins Reich!“) für die Französisch-Leidinger errichtet, die bis dato St. Remigius auf der deutschen Seite besuchten. Allein wegen den Errichtungsgründen ist St. Jeanne D rc ein außergewöhnliches Geschichtszeugnis. Sie steht exemplarisch für den seltenen Typ eines Kirchenbaus der Moderne, dessen Architektur vom ausgehenden Expressionismus beeinflusst wurde. Warum diese ausschließlich urban verbaute Stilform ein Bauwerk auf dem Lande schmückt, wird für den aufmerksamen Betrachter ein Rätsel bleiben. Die hoch auf einer Hangstufe über dem Ort platzierte Kirche in Stahlbeton-Skelett-Bauweise ist ein architektonisches Meisterwerk. In vollendeter Verschmelzung von moderner Formensprache und Landschaft schaut sie geschichtsträchtig ins Tal.</p>' +
    '</div>' +
    '<p>Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
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    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
    '<br>' +

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