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function buttonhistoleitersbacherbrunnen(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      
    '<h2 class="h2">Gisingen: Der Leitersteiner Brunnen und ein Naturdenkmal</h2>' +    
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/tuffsteinkaskaden.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' + 
    '<br><br>Die Wässer des Leitersteiner<br>Borns schufen die Tuffstein-<br>kaskaden im Gisinger Altwald.<br> 2008 wurde der verwunschen<br>anmutende Ort amtlich zum<br>Naturdenkmal erhoben.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">D</span>ie Gemeinde Gisingen entspricht dem typischen Gesicht einer Gaugemeinde. Locker um zwei Hauptstraßen gruppiert, hat das Dorf trotz fortschreitender Industrialisierung seinen ländlichen Charakter bewahrt. Und da Unauffälligkeit hier oben offenbar Gesetz ist, verrät auch der „Leitersteiner Brunnen“,  ein paar Steinwürfe nordwestlich von Gisingen gelegen, nichts von der Rolle, die er einmal in alter Zeit gespielt hat. Wer ihn überhaupt entdecken will, tut gut daran, sich in Richtung Rammelfangen vom Ort abzusetzen und noch vor der Abzweigung nach Hemmersdorf dem ersten Landweg rechts zu folgen. Der passiert in enger Fühlung mit dem Leitersteiner Berg dessen Nordflanke hinab. Schon bald nach 300 Meter auf der linken Seite liegend, findet sich der Born. Während er früher leicht über einen gepflasterten Weg zu erreichen war, ist die Umgebung des Brunnens heute total verwildert.' +  
    '<p>Das Einmaleins der Gisinger Grundwasserkunde fußt auf der Tatsache, dass die ganze Gemarkung huckepack auf einer Formation von Muschelkalk liegt, die wiederum, eine geologische Etage tiefer, von einer mächtigen Buntsandsteinbank getragen wird. Der Muschelkalk mit seinen Lehmschichten versiegelt den Grundwasserfluss, der Bundsandstein hingegen begünstigt seine Zirkulation. Im Laufe von Jahrmillionen verschoben sich diese wasserabweisenden und wasserdurchlässigen Erdschichten. An wenigen Stellen wie dem Lehrborn (Suddelfels), der ehemaligen Quellwasserstube St. Barbaras oder dem Leitersteiner Born kam es demzufolge zu Störungen, die das Grundwasser anstauten und zum Austreten an der Erdoberfläche zwangen. Dabei wusch und löste das Wasser auf seinem Weg zur Oberfläche derart viel Kalk und Kohlenstoffdioxid (Leitersteiner Born: 1133mg Kalk/l), dass man beim Ablauf der Quellen von Kalksinterung spricht. Dies benennt einen chemischen Vorgang, der Kalktuffablagerungen in teils mächtigen und außergewöhnlichen Gebilden (Suddelfels) entstehen lässt.' +
    '<p>So wuchs in der unendlichen Langsamkeit der Zeit am Hangfuß des Leitersteiner Brunnens ein formschön gestaltetes Naturschauspiel. Das ablaufende Wasser der Quelle bildete Kalktufftreppen, kleine Wasserfälle, die in Regenzeiten auch heute noch rauschend zu Tal fallen. Diese außergewöhnlichen Gebilde entstehen nur selten und nur dann, wenn sich an Steilhängen im mäßig herab rinnenden Wasser winzige Kalkteilchen an Hindernissen wie Moos, Blattwerk, Ästchen etc. festsetzen, sie einschließen und Kalktuffpolster bilden. Diese können bei vermehrter Kalkauswaschung nach oben zu „Kalktuffnasen“ heranwachsen. Ist das Gefälle dagegen an manchen Stellen nicht steil, dominiert die Entwicklung von Kalktuff nach vorne, es entstehen die so genannten „Steinernen Rinnen“.' +
    '<p>Die Kaskaden des Leitersteiner Borns stellen mit ihrem Umfeld ein Geotop ersten Ranges dar. Geradezu ein Musterbeispiel für die Mythen bildende Kraft solcher Stätten sind die Anstrengungen eines einzigen Mannes aus Gisingen. Mit Vehemenz und Ausdauer regte dieser die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Saarlouis dazu an, die Leitersteiner Kalktufftreppen 2008 in den Status eines Naturdenkmals zu erheben. Die Antragstellung (2005) und „Betreuung“ des Vorgangs war das Werk des pensionierten Schulrates Wolfgang Kremer, der sich bescheiden einen „Freund der Gaulandschaft“ nennt, obwohl er sicherlich mehr ist und in mancherlei Sätteln zu reiten versteht. Die Heimatforschung verdankt ihm ein viel beachtetes und tiefschichtiges Buch über die Geschichte und ländliche Alltagskultur von Gisingen, sowie die amtliche Erhebung zweier weiterer schützenswerter Landschaftsteile des Gaus zu Naturdenkmälern, „die Gräten“ und „der Raufels“.' + 
    '<p class="untertitel_l">Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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