function buttonhistoliebesmusik_2(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h2 class="h2">"Wallerfangen 1852:<br>Eine kleine Liebes- und Musikgeschichte (2)</h2>' +
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    '<div width="100px" height="300px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/liebes_musik_2.jpg width="120"  border="0" onMouseOver="changesize(this,300)" onMouseOut="changesize(this,120)" ' +
    '<br><br>„Wohl dem Menschen,<br>wenn er gelernt hat zu<br>ertragen, was er nicht<br>ändern kann<br>Friedrich Schiller <br></p>' +

    '<p><span class="erstbugr">D</span>er achtmonatige Aufenthalt in Wallerfangen sollte für den aus Mainz stammenden Dichterkomponisten Peter Cornelius (1824-74) zur Wende in seinem Schaffen werden. Im Hause seiner Schwester Elise Schilly komponierte er sein Opus 1, mit dem ihm 1853 der künstlerische Durchbruch gelang. Aufgrund seiner Tagebucheintragungen sind wichtige Details aus seiner Aufenthaltszeit an der Saar bekannt. Diese betreffen in erster Linie seine in Wallerfangen geschaffenen Kompositionen. Doch auch von einer bitter-süßen Liebesbeziehung zu der Saarlouiserin Leonie Schlinker (1826-1900) ist die Rede.<br></p>' +
    '<p>Die sechs in der Villa Schilly (Hauptstraße 4) komponierten Lieder tragen die Titel „Untreu“, „Veilchen“, „Wiegenlied“, „Schmetterling“, “ Nachts“ und „Denkst Du an mich“. Die Beziehung zu der von Cornelius so bewunderten und umschwärmten Leonie Schlinker ist als Hintergrund der Texte deutlich zu erkennen. Die Textdichtungen bringen Cornelius’ Furcht zum Ausdruck, Leonie Schlinker zu verlieren. Schon oft in seinem Leben hatte der mittellose Künstler solche Art von Enttäuschungen hinnehmen müssen. Bis zu seinem künstlerischen Durchbruch 1853 verstand sich Cornelius als ein "Habenichts", der trotz seiner "Herzensbildung" von den begüterten Kreisen als Partner oder Schwiegersohn nicht ernst genommen wurde. Diese Existenzängste bestimmen alle Lieder, die er 1852 schuf. Sie behandeln den Zyklus Trauer und Trost. Der Schmerz über vergangene Liebschaften kommt in den Liedern zum Ausdruck: Liebschaften zwischen dem angenehmen und gewandten, doch mittellosen Künstler und vermögenden jungen Frauen aus den gehobenen bürgerlichen Kreisen.<br></p>' +
    '<p>Cornelius\'\ Liebesbeziehung an der Saar galt als letzte Station dieser misslichen Erfahrungen. Auch Leonie entstammte einer einflussreichen Familie, die dank genealogischer Studien durch Gernot Karge wie folgt bekannt ist: Leonie war Tochter des Barons Josef von Schlinker (1768-1837) aus Saarlouis. Als verdienter Offizier wurde dieser von Napoleon geadelt, von den Preußen bestätigt und in deren Dienste übernommen. Leonie lebte im Haushalt ihres Bruders Francois von Schlinker (1812-87), ebenfalls Soldat und Erbe des Barontitels. Sie unterrichtete die feinen Saarlouiser Kreise in Klavier und Gesang. Ihr zweiter Bruder Jacques (*1818) war als Ingenieur und „Conseille général de la Moselle“ Mitglied des Generalrates des französischen Departements. Das Trauerspiel der beiden Liebenden fand aus besagten Gründen der Etikette ein vorschnelles Ende.<br></p>' +
    '<p>Im Herbst 1852 reiste Cornelius tief betrübt von Wallerfangen ab. Der Abschied von Leonie Schlinker fiel ihm besonders schwer. Hatte dieses schöne und begabte Mädchen ihn doch entscheidend dazu inspiriert zum anerkannten Dichtermusiker zu werden. Auch in Leonies Leben hinterließ die unglückliche Liebesbeziehung Spuren. Die sensible und künstlerisch ambitionierte Frau blieb bis an ihr Lebensende unvermählt. Cornelius verstarb in Mainz im Alter von fast 50 Jahren an der damals noch unheilbaren Diabetes.<br></p>' +
    '<p>Zum Schluss noch eine Kuriosität aus der jüngeren Weltgeschichte. Das wichtigste Werk von Peter Cornelius hieß "Der Barbier von Bagdad". Es sollte im Frühjahr 1991 vom Symphonieorchester des SR für alle deutschen Rundfunkanstalten uraufgeführt werden. Wegen des sich anbahnenden Golfkrieges wurde die Aufführung abgesetzt.<br></p>' +


    '<p>Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Foto: Gernold Karge</p>' +
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    '<img src="/tinc?key=291PC0JT">' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
    '<br>' + 
    '</div>' + 
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