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function buttonhistolijooner2(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h2 class="h2 nurcenter">Wissenswertes über ein saarländisches Mundarträtsel:</h2>' +
    '<h2 class="h2">Dem "Lijooner" auf der Spur<br>Ein Dillinger lüftete das Geheimnis (2)</h2>' +
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    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/saarschleifen_lyoner.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' +
    '<br><br>Sprachliches Urgestein an<br>der Saar ist der Lijooner,<br>ähnlich wie der „Schwenker“,<br> zwei aus dem Wortschatz<br>eines jeden Saarländers<br>nicht wegzudenkende<br>Begriffe. (Illustration:<br>Eugen Grittmann)<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">J</span>etzt erhebt sich die in Teil 1 zurückgestellte Frage: Wie erklären sich Wortgeschichte und Herkunft des Begriffes Lijooner, um den hier ein so großes Aufheben gemacht wird? Dies ist die Geschichte einer eher einfachen sozio-geografischen Eingebung, die für Edmund Birk aus Dillingen eine erstaunliche Entdeckung zur Folge hatte. Das Studium der Wanderbewegungen unserer Urväter ließ ihn einen möglichen Weg finden, den Begriff Lijooner regional zurückzuverfolgen, um so auf die ursprüngliche Bedeutung zu stoßen.</p>' +
    '<p>Doch was verkörpert der Sachverhalt der Wanderbewegung eines Teils unserer Vorfahren wirklich? Mit der Antwort auf diese Fragestellung wären wir beim Kernthema der vorliegenden Arbeit. Nach den katastrophalen Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges, der sich in der Großregion Saar-Pfalz fast nahtlos durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg fortsetzte, waren am Ende des 17. Jahrhunderts weite Landstriche im Gebiet des heutigen Saarlandes menschenleer. Der Bevölkerungsverlust wird auf ca. 80% der ländlichen Bevölkerung geschätzt. Durch eine gezielte Einwanderungs- und Siedlungspolitik der evangelischen Landesherren von Saarbrücken, der katholischen Kurfüsten in Trier und der lothringischen Herzöge wurden schon früh Neubürger aus ganz Europa angeworben, darunter Wallonen, französische Hugenotten, aber auch Salzburger und ... Engadiner.</p>' +
    '<p>Bleiben wir bei den Engadinern aus der Schweiz. Mitte des 19. Jhs tauchten sie ein zweites Mal in der Geschichte des Saarlandes auf. Bittere Not in ihren Heimattälern vertrieb Tausende von Alpenbewohnern in insgesamt zwei großen Auswanderungswellen. Es handelte sich jedoch nicht um gewöhnliche Exilanten. Die Auswanderung umfasste überwiegend Lebensmittelhändler, und die Erfolgreichen kehrten häufig genug in die heimatlichen Dörfer zurück. Dieser Pendelschlag gehörte Generationen lang zu den Kennzeichen des Engadins.  Noch vor 100 Jahren, vor dem Ersten Weltkrieg, spannte sich über Europa ein dichtes Netz aus Hunderten dieser Geschäfte. Vorzugsweise waren es Konditoreien und Kaufläden, die dem Handel mit Lebensmitteln gewidmet waren, jedoch auch Gaststätten (im Saarland erinnern Familiennamen wie Planta, Seeger etc. und Wörter wie Marrand = Leichenims an das Wirken der anpassungsfähigen und geschäftigen Schweizer).</p>' +
    '<p>Die Sprache im alpenländischen Engadin war das Rätoromanische. Der Dillinger Mundartforscher Edmund Birk verweist auf einen Begriff im Rätoromanischen: Das Wort "liongia". Es bedeutet zunächst einmal ganz allgemein "Wurst", kommt aber auch in Zusammensetzungen wie liongia brassada (Bratwurst) oder liongia da saung (Blutwurst) vor. Der zentrale Punkt von Birks Entdeckung ist die sprachliche Angleichung des Begriffes Liongia in unserer Mundart: Die mittlere Silbe "gi" verrundete im Laufe der Zeit, und so wurde aus dem rätoromanischen Lion"gi"a die uns bekannte Liona (Aussprache von Liongia war Lionja!).</p>' +
    '<p>Nach dieser nicht unbedeutenden Erkenntnis über einen Teil unserer „saarländischen Identität“ wünscht der Verein für Heimatforschung unseren Lesern frohe Weihnachten und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Wir bedanken uns für die lebendige und anerkennende Resonanz auf die heimatkundlichen Beiträge der Historischen Seiten.</p>' +
    '<p class="untertitel_l">Verein für Heimatforschung Wallerfangen</br>(Rainer Darimont, Tel: 06831-62843)</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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