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function buttonmittelalterfriedhof(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h2 class="h2">Mittelalterliche Begräbnisplätze in Wallerfangen (2)</h2>' + 
    '<h3 class="h2_klschrcen">Rainer Darimont</h3>' +
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/mittelalterlicher_friedhof_wallerfangen.jpg width="240"  border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,240)" ' + 
    '<br><br>Dort, wo heute das Villeroy’sche Rentenamt<br>steht, dehnte sich vor Jahrhunderten ein<br>Friedhof aus. Wer und wann genau dort<br>bestattet wurde, bleibt fraglich.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">A</span>us strategischen Gründen legte die Vauban’sche Militäradministration ab 1687 die mittelalterliche Stadt Walderfingen nieder. Vor den Toren der funkelnagelneuen Festung Saarlouis wollte man kein veraltetes, leicht einzunehmendes Festungswerk stehen haben. Die Bewohner Walderfingens wurden in das neue Saarlouis evakuiert.</p>' + 
    '<p>Als Wallerfangen ab 1705 wieder besiedelt werden durfte, gehörte der Ort zur Pfarrei des mit Saarlouis entstandenen Beaumarais. Die Verstorbenen Wallerfangens, Niederlimbergs und St. Barbaras mussten in Beaumarais beigesetzt werden. Um diese beschwerliche Lösung zu beenden, legten die Wallerfanger um 1786 vor dem Westeingang der Kirche des 1687 verschont gebliebenen Augustiner-Klosters – heute stehen dort Pfarrkirche und Pfarrhaus - einen kleinen Friedhof an (Abb. bei Liebertz, S. 255). Hier fanden Generationen von Wallerfangern ihre letzte Ruhestätte, bis 1853 der heutige Friedhof gegründet wurde.</p>' +
    '<p>Am Fuße des Limbergs, dort, wo sich das schönste der Wallerfanger Schlösser, das Schloss Villeroy erhebt, war ein weiterer Begräbnisplatz gegenüber der Straße nach Dillingen angelegt. Er stammt aus alter Zeit, und seine Nutzung wirft einige Fragen auf.</p>' +
    '<p>Ab dem Jahr 1635, während des 30jährigen Krieges und noch danach, und in den 1660er Jahren, starben in der engen Festung Walderfingen besonders viele Menschen an der schwarzen Pest, den Blattern, der Cholera oder dem Typhus. Die Leichen wurden außerhalb der Stadtmauern rasch vergraben und zwar dort, wo heute das Pestkreuz steht, auf dem Eckgrundstück zwischen der Haupt- und der Estherstraße. </p>' + 
    '<p>Liebertz verweist auf eine zweite größere Stelle, die archäologisch belegt ist. Nämlich das Eckgrundstück zwischen Haupt- und Sonnenstraße, wo heute das Villeroy’sche Rentamt steht (siehe Abb). Dort standen bis Ende des 19. Jahrhunderts ältere Häuser, bei deren Abbruch man größere Mengen menschlicher Gebeine fand. Es ist davon auszugehen, dass auch die Mönche des Kapuzinerklosters, das von 1628 bis 1692 an Stelle des heutigen Schlosses Villeroy stand, hier ihre Toten beerdigten. Vielleicht war der Begräbnisplatz aufgelassen, um Beisetzungen aus dem neuen Wallerfangen aufzunehmen. Das setzt voraus, dass man wegen der stetig wachsenden Bevölkerung ab 1786 langsam an die Belegbarkeitsgrenzen des Friedhofs neben der Augustiner-Klosterkirche gestoßen ist.</p>' +  
    '<p>Das vorläufig letzte Kapitel in der Geschichte des Begräbnisplatzes am Limberg sehen wir 2008 aufgeschlagen. Bei Ausschachtungsarbeiten an einem Neubau hinter dem Villeroy’schen Rentamt stießen Arbeiter auf menschliche Gebeine. Im Rahmen einer Sicherungsgrabung hoben Archäologen des Bodendenkmalamtes in Folge zahlreiche Skelette – auch dass eines Kindes - aus der Erde. Sie waren nicht hastig verscharrt, sondern wurden in ritueller Bestattungslage liegend vorgefunden. Ein Grabungsergebnis liegt noch nicht vor. Man sichtete jedoch keine Zeugnisse, die zweifelsfrei das Alter der Grablegungen dokumentierten. Klarheit könnte eine Radiokarbon-Untersuchung der Knochen bringen. Bis dahin ist der archäologische Kenntnisstand über den Friedhof in der Straßengabel als unbefriedigend zu bezeichnen.</p>' + 
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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