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function buttonhistooberndorff(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h3 class="h2">Ein weiterer Akzent zur Ortsgeschichte von Wallerfangen:</h3>' +
    '<h2>Wer war Alfred Graf von Oberndorff?</h2>' +
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    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/alfred_graf_von_oberndorff.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' +
    '<br><br>Im Herbst 1918. Nach vier<br>Jahren Krieg kapituliert<br>Deutschland. Und Dr. Alfred<br>Graf von Oberndorff war<br>dabei. (Foto: Bundesarchiv<br>Nr. 146-2004-0002) <br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">N</span>ach dem Tod der "schwarzen Gräfin" Marie Guilleminot im Jahre 1879 ging das mit Teer kolorierte Schloss in den Besitz von Adolphe de Galhau über. Auf einem Foto aus dem Jahr 1860 ist das Gebäude in diesem Zustand noch gut sichtbar. Adolphe de Galhau ließ die zähflüssige organische Ölverbindung mühevoll entfernen und übergab das Schlösschen den Mitgliedern der Familie Fabvier. Es handelte sich um die Tochter des Fabrikgründers Nicolas Villeroy mit Ehemann und Söhnen, die das Schloss bis 1930 bewohnten.</p>' +
    '<p>Etwas wirklich Ausgefallenes ist über den letzten Mieter zu berichten. Die historischen Einzelheiten dürften der Wallerfanger Bevölkerung weitgehend unbekannt sein.</p>' +
    '<p>Einen wahrhaft symbolischen Ort hat sich Alfred Graf von Oberndorff gewählt, als er sich für das Wallerfanger Schloss mit frankophiler Prägung entschied. Der 1870 geborene kurpfälzische Jurist und Karrierebeamte verdiente sich ab 1900 seinen Lebensunterhalt als leitender Diplomat im Auswärtigen Amt. Die Stationen seines beruflichen Werdeganges sind schnell ins Licht gerückt. Erst war er Botschaftssekretär und Botschaftsrat in Madrid, Brüssel und Wien, dann Gesandter in Oslo und Sophia, schließlich erster deutscher Geschäftsträger in Warschau. Doch bedeutsame Geschichte schrieb Oberndorff einzig mit einer Signatur aus der vergoldeten Feder seines Schreibgerätes.</p>' +
    '<p>Am 11. November 1918 war es Graf Oberndorff gewesen, der so in den Blickpunkt der Weltgeschichte trat. Im Wald von Compiègne in einem Eisenbahnwaggon unterzeichnete er auf deutscher Seite zusammen mit Staatssekretär Mathias Erzberger, General Detlof von Winterfeldt und Kapitän Ernst Vanselow den Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten. Damit waren die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs beendet. Die schicksalsschwere Unterschrift blieb für den Graf moralisch nicht ohne Folgen. Als Gründungsmitglied und Leiter der deutsch-französischen Studienkommission setzte er sich in den 20er Jahren nachhaltig für eine Annäherung von Deutschland und Frankreich ein.</p>' +
    '<p>Ganz anders fasste Adolf Hitler die Geschehnisse vom 11. November 1918 auf. Eine Fußnote im dicken Buch seiner Rachsüchteleien verfasste der Diktator aus Österreich, indem er 1940 die Kapitulation der Franzosen an demselben Platz in Compiègne entgegennahm. Er ließ sogar den Waggon von 1918 wieder auf die Gleise stellen, der eigens wieder aus dem Museum herbeigeholt wurde.</p>' +
    '<p>Zu diesem Zeitpunkt lebte Graf Oberndorff schon nicht mehr in Wallerfangen. Er war nach Edingen-Neckarhausen nahe Mannheim umgesiedelt, auf den Stammsitz seiner Familie, von der einzelne Mitglieder schon seit den frühen mittelalterlichen Anfängen, über die Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert, auf sich aufmerksam gemacht hatten (1782: Kurfüstlicher Staatsminister Reichsgraf Franz Albert v. O.). Seine letzte Ruhestätte fand Oberndorff 1963 hoch betagt in Neckarhausen.</p>' +
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>(Foto: Bundesarchiv Nr. 146-2004-0002)<br></p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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