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function buttonhistolourdesverehrung1(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h2 class="h2">Architektonische Spuren der Lourdes-Verehrung<br>im Großraum Wallerfangen (1)</h2>' +
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    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/neugotische_kapelle_dueren.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' + 
    '<br><br>1886 errichteten die Einwohner<br>von Düren die neugotische Kapelle<br>„Unsere liebe Frau von Lourdes“.<br>Wie ungewöhnlich die finanzielle<br>Kraftanstrengung der Dorfbe-<br>wohner war, zeigt sich darin,<br>dass die Baukosten je nach<br>Vermögensverhältnissen selbst<br>aufbrachte wurden.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">D</span>ie Spuren der Lourdes-Verehrung treten im ländlichen Raum unserer Region deutlich hervor. Diese Art der Volksfrömmigkeit ist jedoch ein bislang wenig erforschter Bereich der Kulturgeschichte unserer Heimat.</p>' + 
    '<p>Die Verehrung einer göttlichen Muttergestalt in natürlichen oder künstlichen Höhlen ist Teil einer religiösen Tradition, deren Kern bis in die Altsteinzeit zurückreicht. Diese Erdmutter wurde von der modernen Geschichtsforschung mit der heiligen Maria und deren Rolle in der biblischen und kirchlichen Überlieferung identifiziert. Die christliche Tradition der Marienanbetung ist somit die historisch jüngste Verehrung einer Muttergottheit mit vielen Namen und in vielen Kulturen. Die Grotte von Lourdes (ab 1858) und ihre Ableger im Saar-Lor-Lux-Raum zählen zu den historisch jüngsten Formen dieser Verehrung. Als Sakralbauten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind sie Ausdruck einer tiefen und aufrichtigen Lourdes-Begeisterung, die bis heute weltweite Nachwirkungen zeigt.</p>' + 
    '<p>Die Grotten in unserer Gegend sind künstlich aus Bruchsteinen gemauerte, höhlenartige Halbrunde, in denen eine Marienfigur steht. Teilweise sind zu Füßen der Marienstatue oder auf dem freien Vorplatz noch zusätzliche Statuen der knienden Bernadette oder gelegentlich auch Heiligen- und Jesusstatuen aufgestellt. Darüber hinaus schmücken Votivtafeln mit Danksagungen an Maria jeweils die Wände der Grotte.</p>' +
    '<p>Die Welle der Errichtung von Lourdes-Grotten, die von Frankreich ausgehend nach Deutschland kam, setzte im damaligen Reichsland Elsaß-Lothringen ein und erreichte spätestens ab 1890 das heutige Saarland. Dort gibt es sie nur an wenigen Stellen, etwa in Reisbach, Theley oder in Marpingen. In Lothringen finden sich weitaus zahlreichere Beispiele für Lourdes-Grotten. Im grenznahen Raum zum Saarland ist auf eine private, sehr liebevoll gepflegte und für private Stifter vergleichsweise große Lourdes-Grotte hinzuweisen. Sie befindet sich auf dem Gelände des „Kapellenhofes“, eines Bauernhofes zwischen Petit-Réderching und Neumuhlen.</p>' + 
    '<p>Innerhalb der von Lourdes inspirierten Bauwerke bilden die in nur zwei Kirchen des Saarlandes eingebauten Grotten und Kapellen die Ausnahme. Diese sind in der Gaugemeinde Düren und in Niedaltdorf errichtet. Die neugotische Kapelle „Unserer lieben Frau von Lourdes“ in Düren ist mehr als nur ein beachtenswertes, historisches Gebäude in der Nähe des örtlichen Schlosses. Wir finden keine andere Kirche in der Region, die sich einer so speziellen Front rühmen kann wie dieses Kleinod mit mediterranem Turm. Mehr als einmal musste die kleine Glocke im Sandstein-Kampanile gerichtet werden, damit ihr Klang erträglich wurde und das Mauerwerk durch mäßige Schwingungen unbeschädigt blieb. Wenn man durch das doppelflügelige Eichenportal die Kapelle betritt, wird man sich des Eindrucks nicht erwähren können, eine wohlgeordnete Wohnzimmer-Atmosphäre vorzufinden. Am Tage ist nichts in diesem Raum gedämpft, weder das Licht noch die Farben, weder die geometrische Klarheit der Neogotik, noch das Verspielte der wenigen Kapitelle. In den Fensterbildern auf der rechten Seite blicken Frauengestalten der Lourdestradition auf den Betrachter herab: die heilige Bernadette Soubirous (1844-79) aus Lourdes, die selige Blandine Merten (1883-1918) aus Düppenweiler und die drei biblischen österlichen Frauen.</p>' + 
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild:   Dr. Peter Winter<br></p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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