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function buttonhistolourdesverehrung2(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h2 class="h2">Spuren der Lourdes-Verehrung<br>im Raum Wallerfangen und in Marpingen (2)</h2>' +
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    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/pfarrkirche_st_rufus_niedaltdorf.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,240)" ' + 
    '<br><br>In der Pfarrkirche St. Rufus,<br>Niedaltdorf, befindet sich<br>die älteste Nachbildung der<br>Mariengrotte von Lourdes<br>auf deutschem Boden,<br>eingeweiht 1890. Ferner<br>besitzt die Kirche eine<br>Nachbildung des Turiner<br>Grabtuches.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">I</span>nnerhalb der von Lourdes inspirierten Bautradition bilden nur zwei katholische Kirchen des Saarlandes die Ausnahme. In der Kapelle „Unsere Liebe Frau von Lourdes“ in Düren sind die Lourdes-Fensterbilder auf der rechten Seite zu betrachten. Die neugotische Saalkapelle wurde 1884-86 nach Plänen des Saarlouiser Kreisbaumeisters Carl Friedrich Müller errichtet. Sie umfasst lediglich zwei Joche (Joch: Unterteilung eines Bauwerks durch Pfeiler oder Säulen), besitzt einen eingezogenen Chor und wird von einem Kreuzrippengewölbe überspannt.</p>' + 
    '<p>Eine ungewöhnliche Grotte im engeren Sinne ist Teil der neogotischen Saalkirche St. Rufus in Niedaltdorf. Auch diese Kirche wurde nach Plänen des Fraulauterner Baumeisters Carl Friedrich Müller errichtet und verfügt über Westturm und Querhaus. Im Querhaus der Pfarrkirche befindet sich die nach bisherigen Erkenntnissen älteste Lourdes-Grotte Deutschlands; sie wurde 1890 eingeweiht. Die Grotte steht unter Denkmalschutz und erfreut sich großer Beliebtheit nah und fern. „Pittoresk“ ist nur ein sehr unzulänglicher Ausdruck für den beschaulichen und malerischen Anblick, den sie dem Betrachter bietet.</p>' + 
    '<p>Dass diese beiden frühesten Beispiele der Lourdes-Verehrung sich im Niedtal bzw. in einem Ort auf der Hochebene des Saargaus befinden, verweist auf die historisch und sozial sehr engen Beziehungen der Bevölkerung beiderseits der heutigen Staatsgrenze.</p>' +  
    '<p>In Anlehnung an die Marienverehrung von Lourdes entstanden innerhalb der Region Saar-Lor-Lux mehrere kleinere Wallfahrtszentren. Nur eines davon, die Marpinger Wallfahrt, geht auf ein konkretes Ereignis zurück. Die Marienerscheinung vom sechsten April 1876 konnte weder bewiesen noch widerlegt werden, hat jedoch zu einer im wilhelminischen Deutschland beispiellosen Wallfahrtsbewegung geführt. Die Kunde von den Marienvisionen der drei achtjährigen Mädchen lockte Zehntausende von Pilgern in das abgelegene Dorf im Saarland. Man sprach von einem neuen Lourdes auf deutschem Boden. Die damaligen Geschehnisse provozierten Bismarck und den preußischen Staat ungemein stark. Sie führten zum rigorosen Einmarsch der preußischen Armee nach Marpingen, zu einer Debatte im preußischen Landtag und zu einem dramatischen und weltweit beachteten Gerichtsverfahren, in der eine Gruppe von der Manipulation bezichtigter Erwachsener um die drei Mädchen aus dem Härtelwald an den Pranger gestellt wurden. Unter dem Druck der Weltöffentlichkeit wurden alle Angeklagten freigesprochen.</p>' + 
    '<p>Geschichte pflegt sich bisweilen zu wiederholen. Unser Blick richtet sich auf die Lourdes-Grotte in St. Rufus, Niedaltdorf, und einen Mann namens Helmut Maria Gressung. Der ehemalige Gemeindepfarrer von Niedaltdorf ist von lokaler Berühmtheit. Sein Name fällt immer, wenn es um die Hintergründe der jüngsten Marienerscheinungen von 1999 im Marpinger Härtelwald geht. Gressung war Beichtvater der drei Seherinnen Marion, Judith und Christine, und sein Einfluss auf die stark religiöse Prägung der Frauen war groß. Seit 1992 stand Gressung an der Spitze der „Marianischen Priesterbewegung“ in Deutschland und kämpfte viele Jahre lang vergeblich darum, Marpingen zu einem anerkannten Wallfahrtsort zu machen. Eine Übernatürlichkeit der neuen Erscheinungen wurde von einer kirchenamtlichen Untersuchungskommission 2005 jedoch nicht anerkannt. Die ursprüngliche Erscheinung von 1876 ist davon unabhängig und durch den kirchenamtlichen Bescheid nicht tangiert.</p>' + 
    '<p>Verein für Heimatforschung Wallerfangen</p>' +
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild:   Michael Meiser<br></p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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