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function buttonhistowallerfangerbergblau1(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h3>Wallerfanger Bergblau –<br>Von den Römern und Albrecht Dürer stark gefragt (1)</h3>' +    
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/isometrische_darstellung_bergwerk.jpg width="260" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,260)" ' + 
    '<br><br>Das zweistöckige System des römischen<br>Emilianusstollens in St. Barbara ist für<br>unsere Saargegend das, was die Fachleute<br>manchmal salopp ein Sahneschnittchen nennen.<br>(Darstellung Professor Dr. Gerd Weisgerber)<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">I</span>n der Wallerfanger Bucht steigt das Gelände vom Saartal steil zum Gau-Plateau hinauf, etwa von 180 m auf 340 m. Hier betrachten wir eine Kleinregion, in der sich Funde des historischen Kupferbergbaus in so unwahrscheinlicher Weise häufen, dass der Autor seine Feder hüten muss, um nicht die Superlative bereits im ersten Kapitel zu verbrauchen.</p>' + 
    '<p>Wallerfangen war der Diamant- schmuck im Bergbaugeflecht an der Saar. So behaupten es jedenfalls die Baedeker. Für Historiker erscheint das wesentlich profaner. Wallerfangen war einfach der früheste Standort des Kupfererzabbaus in der Großregion und gehört sicherlich zu den bedeutendsten in Mitteleuropa. Wobei „Standort“ in diesem Zusammenhang ein unzureichendes Wort ist. Wallerfangen schien so viel mehr zu sein als nur ein Standort. Wallerfangen als Abbaugebiet war wie eine Insel – ein historisches und kulturelles Herzland, ein Ort, der Vorreiter aller später entstandenen Förderstellen in der Saargegend und auch darüber hinaus war und zugleich ihr Gegenentwurf. Wallerfangen fasziniert und verwirrt zugleich mit seinen vielen Abbauorten und Abbauarten in den unterschiedlichsten Epochen.</p>' + 
    '<p>Unsere Gegend war früh besiedelt und es wurde früh geschmiedet. Schon die Vorfahren der Kelten (1300-800 v.Chr.) hinterließen metallene Hortfund um den Hansenberg, die im 19. Jh. zu den bedeutendsten Deutschlands zählten. So der aus dem 9. Jh.v. Chr. mit bronzenen Fußringen aus einer Zinn- und Kupferlegierung, die als Typus „Wallerfangen“ in den Sprachgebrauch der Wissenschaft eingegangen sind. Die große Nachfrage an Wallerfanger Kupfererzen ist auch in Folge eine Tatsache, wie der reiche Bronzeschmuck in den keltischen Gräbern um den Limberg (800-350 v.Chr.) aufzeigt. Im Anschluss betrieben die Römer in St. Barbara ein berühmt gewordenes Kupfererzbergwerk (siehe Abb.) und begründeten für unsere Gegend die Kulturgeschichte der Farben. Neueste Ausgrabungsfunde im Stollen Bruss – 100 Meter weiter westlich - lassen den Schluss zu, dass das von den Römern als Farbstoff verwendete Kupfererz Azurit hier in größerem Stil abgebaut wurde.</p>' + 
    '<p>Azurit-Proben aus Wallerfangen wurden auf die Zeit vom ersten bis zum vierten Jahrhundert nach Christus datiert – letztere im Palast Kaiser Konstantins in Trier. Der blaue Farbstoff war schon damals durch die aufwändige Gewinnung rar und teuer. Auch weil es zu Römerzeiten nur eine Handvoll Kupfererzbergwerke nördlich der Alpen gab. Der gut bezahlte himmelblaue Azurit kommt normalerweise zusammen mit dem grünen, chemisch identischen Malachit in Kupferlagerstätten vor, aber so verwachsen, dass eine Trennung nur unter großem Aufwand möglich ist. Umso interessanter war die Lagerstätte Wallerfangen, wo Azurit fast rein vorkommt. Der aus Azurit gewonnene Farbstoff war weitaus wertvoller als Kupfer. Legt man römische Preise zugrunde, so erbrachte das Bergblau aus Wallerfangen mehr als das Zehnfache des Kupferwertes. Jüngste Untersuchungen bewiesen für die Römerzeit die Verwendung von Azuritlinsen vor allem auch als Rohstoff für die Edelfarbe Ägyptisch-Blau. Dabei stieg der Wert nochmals um ein Vielfaches.</p>' +
    '<p class="untertitel_l">Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843 <br>Darstellung: Prof. Gerd Weisgerber</p>' +
    '</div>' +                                  
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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