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function buttonhistowallerfangerbergblau2(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h3>Wallerfanger Bergblau –<br>Von den Römern und Albrecht Dürer stark gefragt (2)</h3>' +    
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/kupfer_azurit.jpg width="240" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,240)" ' + 
    '<br><br>Das Kupfer-Azurit war das „Blaue Gold“ von<br>Wallerfangen. Zur Farbherstellung mussten<br>die Linsen gemahlen und aufwändig geschäumt<br>werden. Heute können die prestigeträchtigen<br>Substanzen im Heimatmuseum bewundert werden .<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">E</span>s gibt diese Epochen, die das sichere Gefühl vermitteln, dass hier etwas Gutes, vielleicht sogar Großes seinen Lauf genommen hat. Das Mittelalter eröffnete eine solche Entwicklung für den bedeutendsten Wirtschaftszweig von Wallerfangen, den Abbau von Azurit, auch Bergblau oder Deutsches Blau genannt. Es war die Zeit, in der das inzwischen lothringische Wallerfangen städtische Freiheiten (14. Jh.) und nach und nach die geziemende Befestigung erhielt. Das Kupfermineral wurde zur Römerzeit schon gewonnen, aber im Mittelalter und der frühen Neuzeit war seine eigentliche Blütezeit. Nur waren die Stollen, anders als die mannshohen römischen Schächte, jetzt weniger als 1 Meter hoch. Wegen ihrer Großflächigkeit waren sie aber produktiver.</p>' + 
    '<p>Die Geländestufe des Saargau-Plateaus besteht aus besonders hartem Voltzien-Sandstein. Da diese gewerblich genutzte Sandsteinbank den Kupfer tragenden Schichten aufliegt, hat die im großen Stil gewonnene Bundsandstein-Förderung ab dem 17. Jh. (der Bau von Saarlouis, Stützmauern des intensiven Weinbaus, etc.) zahlreiche Azurit-Bergwerke und deren Spuren zerstört oder beschädigt.</p>' + 
    '<p>Ab 1497 besaßen 15 Unternehmer Abbaukonzessionen, und in Wallerfangen genossen die „Blaugräber“ wichtige Privilegien (z.B. Erstkaufrecht an Markttagen). Die Produktionsstätten um den Limberg waren bedeutsam für den Export nach Italien, Frankreich und Spanien. Das Wallerfanger Mineral wurde nachweislich z.B. im Papstpalast zu Avignon (½ Tonne), in der mächtigen Basilika Sankt Cécile von Albi in Südfrankreich und im Festsaal im Schloss zu Nancy verwendet. Albrecht Dürer (1471-1528) und seine italienischen und niederländischen Zunftgenossen malten ebenfalls mit Wallerfanger Blau.</p>' + 
    '<p>Kronzeuge für Dürers Wirken mit dem Blaustein aus Wallerfangen ist der bekannte Hagenauer Dichter und Zeitgenosse Caspar Scheidt (1520?-1565). In seiner 1552 entstandenen Reimdichtung „Fröhliche Heimfahrt“ thematisierte er Albrecht Dürers Verwendung von Azurblau aus Wallerfangen. Er setzte damit dem Städtchen zwischen dem fürstlichen Saarbrücken und dem heiligen Trier ein unwiderrufliches Denkmal. Das lebt heute auf den Homepages unserer Gemeinde, des Vereins für Heimatforschung und in zahlreichen historischen Aufsätzen und Reiseführern fort.</p>' + 
    '<p>In dem Gedicht „Fröhliche Heimfahrt“ führt Caspar Scheidt seine Landfahrer über Höhen und Täler, und dann auch einmal „…über ein Wasser, heißt die Saar, dabei ein Berg, der ist blaufar, da man oft holt dem Dürer Farb zu seinen Tafeln, ehe er starb. Kein Maler noch auf diesen Tag des Bergs mit Nutzen geraten mag“.  An dem Berg aber liegt nach dem Dichter „ein Städtlein mit Wald umfangen…“. Im reizvollen Wortspiel meint der Dichter das Städtchen Walderfangen und in dem Berg, „der ist blaufar“, den Höhenriegel von St. Barbara am Blauloch.</p>' + 
    '<p class="untertitel_l">Text: Rainer Darimont Tel: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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