function buttonhistowallfahrtlimberg(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' + 
    '<h2 class="h2">Wallfahrten auf dem Limberg<br>Von der Liebe und anderen himmlischen Mächten</h2>' +    
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    '<div width="100px" height="300px">' +    
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/kreuzchenlegen.jpg width="105"  border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,105)" ' + 
    '<br><br>„Kreuzchenlegen“ auf dem Limberg.<br>Manche Bräuche heben sich seit<br>Jahrhunderten aus dem Meer der<br>anderen heraus. Sie rühren uns<br>tatsächlich auf besondere Weise<br>an. Sie entsprechen inneren Bedürf-<br>nissen, die sich die Menschen über<br>Generationen weitergegeben haben.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">I</span>nsbesondere waren es drei Wallfahrten, die in den letzten Jahrhunderten zahlreiche Pilger aus dem ganzen Landkreis über den steilen Kreuzweg auf den Limberg führten: am St. Josefstag (19. März), am Fest Maria Verkündung (25. März) und am Karfreitag. Von diesen Wallfahrtstagen blieb ab der Jahrhundertwende nur die Karfreitagswallfahrt, an der alljährlich Tausende von Pilgern auf den Limberg zur Kapelle wanderten. Dass in jüngerer Zeit der ehemals fromme Brauch erst zu einer Volksbelustigung und dann zu einem Vergnügungs- und Spaß-Event gewaltigen Ausmaßes mutierte, ist eines der Rätsel, mit dem die unergründliche Natur den zur Transzendenz neigenden Menschen ausstattete. Der alte Brauch des „Kreuzchenlegens“ wird heute noch an Karfreitag und während des Jahres auf den steinernen Sockeln der Stationen ausgeübt (siehe Abb). Was hat es damit auf sich? </p>' +    
    '<p>Im Volksleben tritt der Limberg als Wallfahrtsstätte ab 1650 deutlich hervor. Die ersten Anfänge des religiösen Lebens auf dem vorderen Teil fallen mit dem Bau der Festung Saarlouis zusammen. Es war eine kräftig sprudelnde Quelle, die Menschen magisch anzog, und über der sich eine schlichte, hölzerne Kapelle wölbte. Das Kapellchen der Hl. Magdalena verschwand, doch das sprudelnde Wasser blieb in einem Quellenkasten aus Buntsandstein eingefasst und ist 100 Meter südlich der heutigen Kapelle mit lateinischer Inschrift zu sehen. </p>' +
    '<p>Dem Quellwasser der Hl. Magdalena schrieb man Heilkraft bei Augenleiden zu. Doch im Fokus der überlieferten Wallfahrt stand ein weiterer, vornehmlich weiblicher Herzenswunsch. Mädchen und Witwen zogen in Begleitung ihrer Dorfgeistlichen auf den Limberg und erbaten sich von der Heiligen Büßerin Beistand bei der Suche nach einem guten Mann. Es waren hauptsächlich Kreuzchen aus Strohhalmen oder Hölzchen, die man in das Brunnenwasser warf oder um die Kapelle legte, womit man sich dem Schutz der höheren Macht empfahl</p>' +  
    '<p>Die Wurzeln der „Liebeswallfahrt“ reichen noch weiter zurück. Ein alter Volksbrauch aus Wallerfangen wurde von dem neu gegründeten Saarlouis 1687 aufgegriffen, kirchenamtlich gemacht und 1741 wegen allgemeiner Volksbelustigung wieder abgeschafft. Demnach fand eine jährliche Prozession aller Neuvermählten des ganzen Jahres statt, gefolgt von einer großen Menge von Zuschauern und angeführt von Honoratioren. Von den Neuvermählten musste jeder ein Bund Stroh stellen, mit diesem den Limberg erklimmen und oben auf dem Klosterplatz diese Strohbunde in Form eines lothringischen Kreuzes aufstellen helfen. Um 6 Uhr abends zündete der letzte im Jahr Verheiratete dieses Freudenfeuer an. Wie mit manchem Brauchtum, so verbindet sich auch mit der Neuvermählten-Wallfahrt allerlei Aberglaube. Der Zug der Vermählten auf den Berg musste mit der Familie und den kirchlichen und behördlichen Honoratioren erfolgen, denn die Prozession im Kreis der Nächsten symbolisiert den Schutz vor Dämonen, die diesen Kreis nicht zerstören können. Dieser Tag wurde mit einem riesigen Feuer auf der Bergspitze beendet, um nicht zuletzt die bösen Geister zu vertreiben.</p>' + 
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild: Dr. Peter Winter</p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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