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function buttonhistowegkreuzweier(){
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    '<a href="#" class="zur_uebsicht nurright" onClick="buttonhistoseiten(); return true;">Übersicht</a><br>' +
    '<h2 class="h2">Das Gisinger Wegekreuz „Aufm Weier“ und ein Todesfall</h2>' +
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    '<div width="140px" height="180px">' +
    '<p style="float:left;" class="gallerie-start untertitel_l"><img src=bilder/heimatgeschichte/histoseiten/baeuerliches_kleindenkmal.jpg width="140" border="0" onMouseOver="changesize(this,400)" onMouseOut="changesize(this,140)" ' + 
    '<br><br>Diese in der Saargegend<br>seltene Steinmetzarbeit<br>beeindruckt durch ihre klare,<br>einfache Formensprache.<br>Das kraftvoll bäuerliche<br>Kleindenkmal bringt den<br>künstlerischen Zusammenhang<br>von gewichtiger Form und<br>schlichtem Inhaltzum Ausdruck.<br>Es wurde in Erinnerung an ein<br>besonderes Ereignis errichtet.<br></p>' +
    '<p><span class="erstbugr">M</span>an begegnet ihnen überall auf dem Gau, den Steinkreuzen, Bildstöcken und Heiligenhäuschen. Jedes ist aufgestellt als Ausdruck von Volksfrömmigkeit, als Bitte in Not und Gefahr, als Dank bei Hilfe und Errettung oder … zur Erinnerung an ein besonderes Ereignis. Es ist erstaunenswert, dass uns da soviel erhalten geblieben ist. Trotz aller Kriege, trotz Bildersturm und französischer Revolution, trotz Straßenbau und den „Landerschließungen“ der modernen Zeit. Es lohnt sich, in der flachwelligen Landschaft unserer Gauheimat auf Entdeckungsfahrt zu gehen. Und auf der Ausschau nach Wildgänsen findet man hin und wieder einen Schwan. Neben den eher schlichten Wegekreuzen einheimischer Volkskunst stößt der Wanderer gelegentlich auf verborgene Kostbarkeiten. Und die verdienen nicht selten das Prädikat „kunsthistorisch bemerkenswert“. So zu sehen in der Gemeinde Gisingen, in der Gemarkung „Aufm Weier“, links am befestigten Feldweg zwischen der Gärtnerei Wilhelm und der kleinen Brücke über den Weinbach.</p>' +
    '<p>Das Wegkreuz wurde 1807 außerhalb des Ortes aufgestellt, in ganz romantischer Lage, im Schatten dichter und im Halbkreis stehender Bäume. Obwohl es nur einige Meter neben dem Weg steht, bemerkt der Wanderer das Dunkel stehende Steinkreuz nur, wenn er danach sucht. Es besteht aus einem Sockel in Form eines einfach profilierten Kastenaltars und einem Kruzifix mit bemerkenswerter Basis. Diese ist breit und flaschenförmig und erhebt sich formschön von der Abdeckplatte zum Balkenkreuz. Ornamentierungen galten dem unbekannten Künstler als vermeidbar. Das Kreuz zeigt unter der Jahreszahl 1807 nur einen großflächigen Kelch, eingerahmt von zwei schwungvollen Voluten. Die Kreuzbalken sind mit „liegenden“ Herzen geschmückt. Die Verzierungen wirken in ihrer einfachen Optik klar, schnörkellos und sind wie von Kinderhand gefertigt. Der besondere Reiz des Kreuzes besteht in seinen Proportionen, mit einer Ausdrucksform, die, neben dem breiten Fuß, von einer plastischen Tiefe gekennzeichnet ist. Diese betont kräftige Gestalt verleiht dem Kreuz eine gewisse statische Ruhe, die sich wohltuend auf das Auge des Betrachters auswirkt.</p>' +
    '<p>Der schlicht und fein gearbeitete Altarsockel ergänzt in Form und Material die stilistische Gesamtkonzeption. Er trägt auf der Vorderseite ein Schriftfeld, das mit klaren Lettern den Todesfall des Ackerers Johann Cavelius aus Gisingen am 26. März 1807 erwähnt.</p>' +
    '<p>Das Leben schreibt spannende, bisweilen ausgefallen anmutende Geschichten. Es ist überliefert, dass Johann Cavelius wegen seiner Sonntagsarbeit bekannt gewesen war. Als er demzufolge trotz Warnung am Tag des Herrn wieder aufs Feld ging, überraschte ihn ein Gewitter. Er stellte sich unter einen Baum und wurde an der Stelle des Denkmahles vom Blitz oder von dem durch den Blitz gefällten Baum erschlagen. Im dörflichen Umfeld fand manch einer den Todesfall mehrdeutig. Weil der Ackerer gegen die guten Sitten verstieß, wollte man gerne den Blitzschlag als Ausdruck einer höheren Macht sehen. Wer die Wahrheit über das Ende des Verunglückten erfährt, gerät in Verlegenheit, denn selten sind die Dinge so, wie sie scheinen. Der 26. März war nämlich ein Donnerstag.</p>' +
    '<p>Nach einem Wort des Heimatforschers Wolfgang Kremer geben die Wegekreuze von Gisingen heute nicht mehr allzu viel von ihrer Geschichte preis, mit Ausnahme dieses einen, „Aufm Weier“, dem ältesten in der Gemarkung und in seiner Schlichtheit wohl schönsten Wegkreuz auf dem Gau.</p>' +
    '<p class="untertitel_l">Text:  Rainer Darimont T: 06831-62843<br>Bild:   Dr. Peter Winter<br></p>' +
    '</div>' +
    '<a href="#" class="top_oben nurright">&nbsp;</a>' +
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